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Leitbild des VDES e.V.

Wer sind wir?

Der VDES ist der Interessenverband deutscher Ergotherapie-Schulen, vertreten durch ihre Schul- und AusbildungsleiterInnen.

 

Wo kommen wir her?

Der VDES wurde 1995 gegründet und hat sich aus der Ständigen Konferenz der Schul- und AusbildungsleiterInnen entwickelt, die 1963 ins Leben gerufen wurde. Ihre Aufgabe war es, die Ergotherapie und ihre Ausbildung zu entwickeln, die Qualität der Ausbildungsstätten zu überprüfen und Ansprechpartner für Politik und andere Akteure des Gesundheitssystems zu sein.

 

Was leisten wir?

Mitglieder des VDES verstehen sich als Fachleute in allen Fragen der Ergotherapie-Ausbildung. Dazu gehören neben den inhaltlichen Aspekten vor allem auch die Strukturen und Prozesse der Ausbildung.

 

Der VDES unterstützt seine Mitglieder in ihrem Bestreben nach Qualitätssicherung und Verbesserung der Ausbildung. Er erstellt curriculare Handreichungen und Empfehlungen und berät in didaktischen Fragen sowie in Fragen der Ausbildungs- und Prüfungsorganisation. Er schafft eine Vernetzung der Mitgliedsschulen und fördert Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen, die der Gestaltung und Entwicklung der Ergotherapie-Ausbildung dienen. Im Austausch mit allen Beteiligten übernehmen die Mitgliedsschulen damit auch Verantwortung für die Berufspraxis.

 

Welches Ziel verfolgen wir?

Ziel aller Aktivitäten ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung auf vergleichbarem Niveau. Eine solche Ausbildung ist geprägt durch  folgende Kennzeichen:

  • Alle gesetzlichen Regelungen sind vollständig erfüllt.
  • Aktuelle Theorien, Erkenntnisse und Berufsentwicklungen werden im Curriculum berücksichtigt.
  • Innovative Lehrmethoden werden unter Beachtung von Ergebnissen aus der Lernforschung eingesetzt.
  • Die Lehrenden haben Zugang zu den neuesten Erkenntnissen.
  • Die Ausstattung entspricht den Anforderungen an eine moderne Ausbildung.
  • Verantwortungsbewusstes Engagement von Lehrenden und Lernenden in Ausbildung und Gesellschaft wird gefördert.
  • Lehrende und Lernende gehen partnerschaftlich miteinander um.
  • Fort- und Weiterbildung werden gefördert.

 

Im Ergebnis verfügen unsere Lernenden über Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen, die es ihnen ermöglichen, in einer komplexen Berufspraxis kompetent und verantwortungsvoll zu handeln. Sie sind zum selbstgesteuerten und lebenslangen Lernen fähig und können in verschiedenen Kontexten eigenes Verhalten und berufliches Handeln reflektieren und evaluieren. Auf der Grundlage eines demokratischen Grundverständnisses übernehmen sie Verantwortung in der und für die Gesellschaft und sind in der Lage, Entwicklungen im Beruf und im Gesundheitswesen mit zu gestalten bzw. auf Veränderungen zu reagieren. Sie sind fähig, mit Klienten einen verständnisorientierten und interkulturellen Dialog zu führen, berufliches Handeln sowohl disziplinär als auch interdisziplinär zu begründen und führen ihre Interventionen zielgerichtet, effektiv und klientenzentriert durch.

 

Mit der Verwirklichung unserer Ziele wollen wir zu einer guten und zielgerichteten Gesundheitsversorgung im Interesse der Klienten beitragen und die Zukunft unseres Berufes und seiner Ausbildung sichern und gestalten. In diesem Sinne sind wir gemeinsam gesundheitspolitisch engagiert und vertreten unsere Ziele aktiv in der Berufs- und Gesundheitspolitik.

 

Wie erreichen wir unser Ziel?

Basis ist ein gemeinsamer Wertekanon, für dessen Kern die Aussagen stehen:

  • Kooperation statt Konkurrenz, Respekt und Vertrauen im Austausch und in der Zusammenarbeit der Ausbildungsstätten,
  • Demokratische Entscheidungsstrukturen im Verbandsleben,
  • Verantwortung für unser Handlungsfeld unter Anerkennung der Council of Occupational Therapists for the European Countries (COTEC)-Ethik